Fragen richten Sie per E-Mail an die Geschäftsführung rosengartenbahn@bluewin.ch.


Wieso braucht es die Rosengarten-Bahn?
Der Rosengarten ist einer der beliebtesten Parks in Bern und wird jährlich von tausenden Menschen aus dem In- und Ausland besucht. Leider ist seine Erreichbarkeit nicht ideal. Will man den Rosengarten erreichen, muss man entweder den steilen Aufstieg via grossen oder kleinen Aargauerstalden oder den langen Umweg mit dem Bus auf sich nehmen. Dazu kommt, dass der Fussweg im Winter wegen Glatteis gefährlich sein kann oder gesperrt werden muss. Für gehbehinderte Menschen stehen beim Hintereingang an der Laubeggstrasse zudem keine Parkplätze zur Verfügung. Und auch die Anreise im Bus bietet wegen der hohen Auslastung meistens nicht genug Platz für Menschen, die auf Gehhilfen angewiesen sind oder Familien mit Kinderwagen.

Wo führt die Rosengarten-Bahn durch?
Die Linienführung der Standseilbahn ist durch die topografischen und geologischen Verhältnisse gegeben. Bauliche Eingriffe in den Hang zwischen dem Aargauerstalden und dem Rosengarten dürfen nicht erfolgen. Daraus ergibt sich die einzige, technisch machbare Linienführung, die auf ihrer ganzen Länge über den Fussweg am kleinen Aargauerstalden führt. Das Trassee liegt tief über dem Boden, ist schlicht in die Umgebung integriert und von der Altstadt aus nicht sichtbar.

Wo befinden sich die Tal- und Bergstation der Rosengarten-Bahn?
Der Standort der Talstation wird sich am Fuss des Fussweges am kleinen Aargauerstalden befinden. Hierfür ist ein minimaler Eingriff in den Hang im untersten Bereich erforderlich. Der Eingriff kann nach Abschluss der Bauarbeiten weitgehend wieder überdeckt und begrünt werden.

Die Bergstation ist unterhalb des Restaurants Rosengarten geplant. Die Architektur wird derjenigen des Restaurants angeglichen und ist tief genug gebaut, dass die Sicht vom Restaurant aus nicht eingeschränkt wird. Die Station beinhaltet den Maschinenraum für die Bahntechnik, den Kommandoraum, einen Schalter für die Ticketkontrolle, den Warteraum und einen Ticketautomaten.

Wie viele Personen können pro Fahrt transportiert werden?
Die Kabine der Standseilbahn ist für eine Förderleistung von maximal 25 Personen ausgelegt.

Wieso kann der Fussweg nicht beibehalten werden?
Der steile Hang zwischen dem Aargauerstalden und dem Rosengarten besteht aus heterogenen Ablagerungen von alten Seetonen und Moränenmaterialien glaziolakustrischen Ursprungs. Dieser Untergrund ist für den Bau einer Standseilbahn nicht stabil genug. Daraus ergibt sich die einzige, technisch machbare Linienführung, die auf ihrer ganzen Länge über den Fussweg am kleinen Aargauerstalden führt.

Gibt es eine Alternative zum bestehenden Fussweg?
Als Ersatz zum bestehenden Fussweg wird der alte Aargauerstalden dienen, der im Sachplan Wanderwege des Kantons Bern enthalten ist. Dieser Weg wird bereits heute rege genutzt. Er gilt auch als Zubringer für die Anrainer, wird durch die Stadt unterhalten und ist somit ganzjährlich problemlos begehbar.

Wieso eine Standseilbahn?
Bereits seit 2010 besteht die Absicht, den Rosengarten mit einem geeigneten öffentlichen Verkehrsmittel zu erschliessen. Im Auftrag von Bern Tourismus wurden damals verschiedene Möglichkeiten auf ihre technische Machbarkeit geprüft. Eine Sesselbahn, eine Luftseilbahn, ein Stollen im Hang mit Senkrechtlift, eine Standseilbahn mitten im Hang, eine Standseilbahn auf dem alten Aargauerstalden, eine Rolltreppe und ein Train-Touristique. Aufgrund einer Machbarkeitsstudie erwies sich eine traditionelle Standseilbahn entlang dem alten Aargauerstalden als bauliche Bestvariante.